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Akustikbilder
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Akustikbilder – Der Geheimtipp für stilvolle Raumakustik

Akustikbilder vereinen ästhetische Wandgestaltung und effektive Schallabsorption – eine Kombination, die in unserer lärmbelasteten Umgebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wer sich jemals gefragt, warum Gespräche in manchen Räumen anstrengend sind oder warum die Konzentration in bestimmten Umgebungen schwerfällt? Die Antwort liegt oft in der unzureichenden Raumakustik. Tatsächlich verbringen wir bis zu 90% unserer Zeit in Innenräumen, wo schlechte Akustik nachweislich Stress verursacht, und die Produktivität mindert.

Akustikbilder absorbieren bis zu 100% der Schallwellen und verbessern dadurch die Raumakustik erheblich. Diese beeindruckende Leistung macht sie zu einem wahren Geheimtipp für alle, die Wert auf stilvolle Raumgestaltung und angenehme Akustik legen. Tatsächlich schlucken gute Akustikbilder nachweislich über 90 Prozent des störenden Nachhalls bei 500 Hertz, was der Absorberklasse A entspricht.

Ein Akustikbild ist weit mehr als nur ein dekoratives Wandbild – es kombiniert ansprechendes Design mit hochwirksamer Schallabsorption. Durch die Reduzierung von Nachhall und Schallreflexionen wird der Raum spürbar leiser und angenehmer, sei es im Wohnzimmer, Büro oder anderen Räumlichkeiten.

Was ist ein Akustikbild und wie funktioniert es?

Ein Akustikbild ist weit mehr als nur dekorative Wandgestaltung – es handelt sich um eine spezielle Form von Schallabsorbern, die auch als Schallschutzbilder, Schallschlucker oder Absorberbilder bekannt sind. Diese funktionalen Kunstwerke vereinen ästhetische Wandgestaltung mit technischer Raffinesse zur Verbesserung der Raumakustik.

Wem Design weniger wichtig ist, kann auch auf Absorber-Paneele zurückgreifen.

Schallabsorption einfach erklärt

Die Schallabsorption bezeichnet den Prozess der Reduzierung von Schallenergie, hauptsächlich durch deren Umwandlung in Wärme. Wenn wir sprechen oder Musik hören, breiten sich Schallwellen im Raum aus. Treffen diese auf harte Oberflächen wie Wände oder Fenster, werden sie reflektiert – wodurch Nachhall oder Echo entsteht.

Genau hier kommen Akustikbilder ins Spiel: Anstatt den Schall zu reflektieren, nehmen sie ihn auf und wandeln die Schallenergie in Wärme um. Hochwertige Akustikbilder absorbieren über 90 Prozent der Schallwellen im Frequenzbereich der menschlichen Sprache. Zum Vergleich: Herkömmliche Schaumstoffe erreichen in diesem relevanten Bereich oft nur 70-85 Prozent Schallabsorption.

Die Wirksamkeit eines Schallabsorbers wird durch den Absorptionsgrad Alpha (α) ausgedrückt – ein Wert zwischen 0 (keine Absorption) und 1 (vollständige Absorption). Qualitativ hochwertige Akustikbilder erreichen Werte von über 0,9, was der besten Absorberklasse A entspricht.

Unterschied zu normalen Wandbildern

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Akustikbilder kaum von herkömmlichen Wandbildern. Der wesentliche Unterschied liegt jedoch in Aufbau und Funktionalität:

Während normale Bilder ausschließlich der Dekoration dienen und aus bedrucktem Papier oder Leinwand bestehen, bieten Akustikbilder einen funktionalen Mehrwert. Sie verbessern aktiv die Raumakustik, indem sie den Nachhall reduzieren und die Sprachverständlichkeit erhöhen. Dadurch wird ein Raum nicht nur optisch, sondern auch akustisch aufgewertet. Dies kann beispielsweise das Arbeitsklima in Großraum-Büros erheblich verbessern.

Außerdem zeichnen sich echte Akustikbilder durch ihre schallabsorbierenden Materialien aus. Bei besonders günstigen Angeboten sollte man vorsichtig sein – manchmal handelt es sich lediglich um bedruckte Holzplatten ohne jegliche akustische Wirkung. Diese „Fake-Akustikbilder“ bieten keine Schallabsorption.

Aufbau eines typischen Akustikbildes

Der durchdachte Aufbau ist entscheidend für die Wirksamkeit eines Akustikbildes. Ein typisches Modell besteht aus mehreren Schichten:

  1. Kernschicht: Im Inneren befindet sich das absorbierende Material – oft Akustikschaum, Mineralwolle oder spezielles Polyestervlies. Dieser Kern nimmt die auftreffenden Schallwellen auf und wandelt sie in Wärme um.
  2. Rahmen: Ein leichter, aber stabiler Aluminiumrahmen mit etwa 5 cm Tiefe gibt dem Bild Struktur und Halt.
  3. Textilbespannung: Die sichtbare Außenschicht ist ein akustisch durchlässiger, bedruckbarer Stoff. Diese Bespannung lässt den Schall ungehindert ins Innere dringen, während sie gleichzeitig als individuell gestaltbare Bildfläche dient.

Die Qualität der verwendeten Materialien beeinflusst dabei maßgeblich die akustische Leistungsfähigkeit. Besonders wichtig ist ein hochwertiger Dämmstoff der Absorberklasse A, der nachweislich über 90 Prozent der Schallwellen absorbiert. Viele Hersteller verwenden zudem umweltfreundliche, allergikerfreundliche Materialien mit Öko-TEX®100 Zertifizierung und schwer entflammbaren Eigenschaften nach Brandschutzklasse B1.

Dieser durchdachte Aufbau sorgt dafür, dass Akustikbilder die perfekte Symbiose aus Funktion und Ästhetik bilden – ein stilvolles Element, das gleichzeitig für bessere Raumakustik sorgt.

Aus welchen Materalien bestehen Akustikbilder?

Akustikbilder bestehen aus mehreren durchdachten Schichten. Im Kern befindet sich das schallabsorbierende Material – häufig ein spezieller Akustikschaum (bspw. von der Firma Basotect), Mineralwolle oder hochwertiges Polyestervlies (PET-Vlies). Dieser Kern ist das „Herzstück“ jedes Akustikbildes und hauptsächlich für dessen akustische Wirksamkeit verantwortlich.

Die Außenseite bildet ein akustisch durchlässiger Stoff, der bedruckt werden kann und den Schall ungehindert zum absorbierenden Kern durchlässt. Das Ganze wird von einem stabilisierenden Rahmen umgeben – meist aus Aluminium oder Holz, der dem Bild Struktur verleiht und die einfache Wandmontage ermöglicht.

Die Qualität der verwendeten Materialien bestimmt dabei maßgeblich die Wirksamkeit:

  • Basotect®: Ein Melaminharz-Schaum mit offenporiger Struktur, der einen Schallabsorptionsgrad αw von 0,7 bei 4 cm und 0,85 bei 5 cm Dicke erreicht
  • Mineralwolle: Bietet sehr gute Schallabsorption, ist jedoch schwerer und feuchtigkeitsempfindlicher
  • Polyestervlies: Leicht, formstabil und zu großen Teilen recycelbar mit hervorragenden akustischen Eigenschaften

Die Dicke des Absorbers spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle: Während dünnere Elemente (1-2 cm) hauptsächlich im hohen Frequenzbereich wirken, absorbieren Akustikbilder mit 4-6 cm Dicke vollständig im Bereich der menschlichen Sprache (250 bis 4000 Hz).

Vorteile von Akustikbildern für Raum und Mensch

Die positiven Effekte von Akustikbildern auf unsere Lebensqualität sind vielseitig und erstaunlich. Während moderne Architektur mit Glas- und Betonflächen optisch beeindruckt, führt sie häufig zu akustischen Herausforderungen. Genau hier entfalten Akustikbilder ihre wertvollen Vorteile.

Bessere Sprachverständlichkeit

In Räumen mit schlechter Akustik wird Sprache undeutlich, da Schallwellen von harten Oberflächen reflektiert werden und zeitversetzt beim Zuhörer ankommen. Akustikbilder verändern dieses Phänomen grundlegend. Sie verbessern die Sprachverständlichkeit erheblich, indem sie Schallwellen absorbieren und Reflexionen reduzieren.

Die klare Verständigung wird insbesondere durch die Absorption von Frequenzen zwischen 250 und 4000 Hz erreicht – genau dem Bereich, in dem die menschliche Stimme liegt. Für das inhaltliche Verstehen von Sprache sind vor allem die Stimmmodulation sowie die Konsonanten wichtig, welche die Silben formen und dem Wort seine Bedeutung geben. Akustikbilder sorgen dafür, dass diese entscheidenden Klangelemente klar erkennbar bleiben.

Die Qualität der Sprachverständlichkeit lässt sich objektiv anhand des Sprachübertragungsindex (STI) messen. Ein Wert zwischen 0,75 und 1 gilt als „sehr gut“, während Werte unter 0,45 als mangelhaft eingestuft werden. Durch den gezielten Einsatz von Akustikbildern kann dieser Wert signifikant verbessert werden.

Weniger Nachhall und Lärm

Akustikbilder arbeiten aktiv gegen den sogenannten „Klangmatsch“. Sie reduzieren den Nachhall in einem Raum deutlich, was zu einer angenehmeren Klangatmosphäre führt. Besonders in großen, hallenden oder lärmintensiven Räumen wie Büros oder Konferenzräumen machen sich diese Vorteile bemerkbar.

Der Hauptvorteil liegt in der Fähigkeit, den Schall im Raum zu dämpfen. In minimalistisch eingerichteten Räumen mit vielen harten Oberflächen entsteht oft ein unangenehmer Nachhall. Akustikbilder absorbieren den Schall und reduzieren so Echos und störende Geräuschkulissen.

Die Intensität dieser Wirkung hängt neben der Bauweise stark von der richtigen Position ab. Je besser die Platzierung zur Raumnutzung, Raumform und Einrichtung abgestimmt wird, desto wirksamer sind die Akustikbilder.

Design trifft Funktion

Anders als herkömmliche Schallabsorber wirken Akustikbilder nicht wie eine technische Maßnahme, sondern vielmehr wie stilvolle Einrichtungsgegenstände. Sie vereinen hochwirksame Schallabsorption mit ästhetischem Design und setzen gleichzeitig stilvolle Akzente.

Die Besonderheit liegt in ihrer Dualität: Während sie als Blickfang dienen, arbeiten sie kontinuierlich daran, die Raumakustik zu optimieren. Ob einfarbig, zweifarbig, dreifarbig oder als Druck mit individuellen Fotos und Grafiken – diese Absorber sind eine dekorative und vielfältig einsetzbare Akustik-Lösung.

Akustikbilder verbessern nicht nur die Klangqualität eines Raumes, sondern dienen zudem als stilvolle Dekorationselemente. Mit der idealen Kombination aus Akustikschaum und dekorativem Motiv wird das Akustikbild zum Design-Element mit Funktion.

Gesundheitliche Vorteile durch weniger Stress

Eine oft unterschätzte Eigenschaft von Akustikbildern sind die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. In Großraumbüros sind Beschäftigte pausenlos von Geräuschen umgeben – von sprechenden Kollegen bis zu tippenden Fingern auf Tastaturen. Obwohl diese Geräusche das Gehör nicht schädigen, können sie den Körper belasten.

Sind Beschäftigte Lärm stetig ausgesetzt, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Denn Lärm lässt nachweislich die Stresshormone im Körper ansteigen. Dadurch können sich Blutdruck und Herzfrequenz erhöhen, was zu Anspannung und Nervosität führt.

Durch die Lärmreduzierung und Optimierung der Raumakustik sinkt der Stresspegel deutlich. Die negativen Auswirkungen wie Konzentrationsstörungen, Ausschüttung von Stresshormonen, erhöhter Blutdruck und Kopfschmerzen sind bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Eine optimierte Raumakustik steigert folglich die Wohnlichkeit und trägt zur Stressreduktion, zur Senkung des Blutdrucks und zum Schutz des Gehörs bei.

Zudem fördert eine bessere Raumakustik die Konzentrationsfähigkeit beim längeren Aufenthalt im Raum. Menschen, die sich in akustisch optimierten Räumlichkeiten aufhalten, fühlen sich deutlich wohler. Eine Investition in die Raumakustik ist daher letztlich eine Investition in die Gesundheit, Zufriedenheit und Produktivität der Menschen.

Wo Akustikbilder besonders sinnvoll sind

In verschiedenen Räumen entfalten Akustikbilder ihr volles Potenzial. Sie verbessern nicht nur die Raumakustik, sondern erhöhen auch das Wohlbefinden der Menschen, die sich dort aufhalten. Ein gezielter Einsatz dieser funktionalen Designelemente lohnt sich besonders an Orten, wo Kommunikation und Konzentration wichtig sind.

Akustikbilder im Büro

Im Büroalltag stellt schlechte Akustik ein erhebliches Problem dar. Wenn Kollegen Gespräche führen oder telefonieren, werden Schallwellen von Decken und Wänden reflektiert, wodurch unangenehmer Nachhall entsteht. Dies beeinträchtigt die Konzentration und erhöht den Stresspegel.

Strategisch platzierte Akustikbilder im Büro verbessern nachweislich das Arbeitsklima und steigern die Produktivität. Besonders in Mehrpersonenbüros und Großraumbüros sollte dem Schallschutz hohe Bedeutung zukommen. Allerdings kann selbst in kleinen Räumen ein einzelner Telefonierer zu einer konzentrationshemmenden Arbeitsumgebung führen.

Für optimale Ergebnisse werden etwa 1-1,5 Quadratmeter Absorberfläche pro Person empfohlen, idealerweise gegenüber oder direkt hinter den Schreibtischen angebracht.

Akustikbild im Wohnzimmer

Im Wohnbereich sorgen richtig platzierte Akustikbilder für ein harmonisches Raumgefühl. Sie reduzieren Echos, verbessern die Sprachverständlichkeit und optimieren den Klang von Fernseher oder Musikanlage.

Anders als technische Schallabsorber fügen sich Akustikbilder nahtlos ins Wohnambiente ein und setzen gleichzeitig dekorative Akzente. Mit Familienfoto, Urlaubsaufnahme oder abstraktem Design wirkt der Raum aufgeräumt und modern.

Praxis, Kanzlei oder Wartezimmer

In Wartezimmern und medizinischen Einrichtungen spielt die Akustik eine besonders wichtige Rolle. Schon normale Gespräche oder Telefonklingeln können bei hallender Akustik schnell anstrengend wirken. Fachgerecht platzierte Akustikbilder schaffen spürbar Ruhe – wichtig für das Personal und den Wohlfühlfaktor der Patient:innen.

Die DIN 18041 („Hörsamkeit in Räumen“) empfiehlt für Wartebereiche ein A/V-Verhältnis von etwa 0,20 m²/m³. Das bedeutet: Pro Kubikmeter Raumluft sollte rund 0,20 m² wirksame Absorberfläche vorhanden sein. Dadurch wird eine Nachhallzeit von etwa 0,8 Sekunden erreicht, was als angenehm ruhig empfunden wird.

Optimal sind die Wände gegenüber der Sitzplätze und gegenüber von Bereichen mit harten Reflexionsflächen wie Fenstern oder Glaswänden.

Gastronomie und Hotellerie

In Restaurants und Hotels trägt eine gute Raumakustik wesentlich zum Gasterlebnis bei. Akustikbilder regulieren die Geräuschkulisse und schaffen eine angenehme Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Die Vorteile einer optimierten Akustik in gastronomischen Betrieben sind vielfältig: längerer Aufenthalt der Gäste, höherer Umsatz, bessere Bewertungen und verbesserte Sprachverständlichkeit. Außerdem genießen Gäste mehr Privatsphäre und können sich besser auf den Zweck ihres Treffens konzentrieren.

Besonders wirksam sind Akustikbilder in Cafés, Restaurants, Besprechungsräumen, an Rezeptionen sowie in Treppenhäusern und langen Fluren.

Gaming- und Podcast-Räume

Für Podcast-Produktionen und Gaming-Setups sind Akustikbilder mittlerweile unverzichtbar. In der Welt der Podcasts ist klarer, ungestörter Klang das A und O. Die innovativen Wandelemente verbessern die Raumakustik signifikant, indem sie Hall und Echo im Raum reduzieren.

Auch für Streamer wird die Audioqualität immer wichtiger. Selbst kleine, unauffällige Absorberelemente können bereits eine Rolle spielen und eine deutlich bessere Audioqualität gewährleisten. Akustische Wandabsorber helfen, einen halligen Raum zu dämmen und sind besonders effektiv bei höheren Frequenzen einer Aufnahme.

Für die Ausstattung eines akustisch optimierten Streamingzimmers sollte die Absorptionsfläche an Wänden und Decke in etwa der Grundfläche des Raumes entsprechen, wobei gegenüberliegende harte Wände vermieden werden sollten.

Materialien, Größen und Tipps zur Auswahl

Bei der Auswahl von Akustikbildern spielen Material, Größe und Qualität entscheidende Rollen für die Wirksamkeit. Die richtige Kombination dieser Faktoren bestimmt maßgeblich, wie gut ein Akustikbild den Schall absorbieren kann.

Welchen Stoff für Akustikbilder?

Für hochwertige Akustikbilder ist die Wahl des richtigen Stoffes essentiell. Dabei sollte dieser akustisch hochtransparent sein – also Schallwellen ungehindert zum Absorbermaterial durchlassen. Gewöhnliche Baumwollstoffe oder Leinwand eignen sich kaum, da sie trotz Luftdurchlässigkeit einen hohen Widerstand für Schallwellen bieten und besonders höhere Frequenzen reflektieren. Professionelle Akustikstoffe hingegen lassen Schall nahezu ungehindert passieren und bieten gleichzeitig ausreichende Blickdichte.

Wie groß muss ein Akustikbild sein?

Die optimale Größe richtet sich nach der Raumfläche. Als Faustregel gilt: Bei Räumen bis 20 qm sind 2-3 qm Absorberfläche minimal, 6-7 qm optimal. Räume bis 35 qm benötigen etwa 8-10 qm, während größere Räume bis 80 qm idealerweise 20-24 qm Absorberfläche haben sollten. Generell empfiehlt sich etwa ein Drittel der Raumgröße als Flächengröße für Akustikbilder (bei ca. 2,50 m Deckenhöhe).

Akustikbilder günstig vs. Premium

Der entscheidende Unterschied zwischen günstigen und Premium-Akustikbildern liegt im Absorbermaterial und dessen Dicke. Hochwertige Modelle verwenden spezialisierte Materialien wie Basotect®, während bei günstigen Varianten oft günstigere Alternativen ohne klare Materialangaben zum Einsatz kommen. Premium-Akustikbilder haben zudem eine Tiefe von mindestens 4 cm – je dicker, desto besser werden auch tiefe Frequenzen absorbiert. Allerdings bieten mittlerweile auch Baumärkte und IKEA Akustikelemente an, deren Wirkung jedoch fragwürdig sein kann.

Montage und Pflege

Die meisten Akustikbilder werden wie gewöhnliche Wandbilder an zwei Haken aufgehängt. Für stabileren Halt eignen sich Dübel und Schrauben oder Schraubhaken. Alternativ ermöglichen Galerieschienen flexible Positionierung ohne Wandbeschädigung.

Die Pflege ist unkompliziert: Ein leicht feuchtes Tuch genügt zum Abstauben des Bilderrahmens. Wichtig ist, den Stoff nicht einzudrücken, um Spannung und Festigkeit zu erhalten.

Akustikbilder selber machen – geht das?

Tatsächlich lassen sich Akustikbilder mit handwerklichem Geschick selbst anfertigen. Dafür benötigt man:

  • Einen Holzrahmen (4-10 cm tief)
  • Absorbermaterial (Steinwolle oder Akustikschaum)
  • Schalldurchlässigen Akustikstoff
  • Handtacker, Aufhänger und Kleinwerkzeug

Die Materialtiefe ist entscheidend: Je tiefer der Rahmen, desto mehr tiefe Frequenzen werden absorbiert. Bei der Stoffwahl ist auf maximale Schalldurchlässigkeit zu achten – gewöhnliche Baumwolle oder Leinwand sind ungeeignet. Außerdem ist beim Selbstbau zu beachten, dass bestimmte Designs wie Rahmen mit Dekor herausfordernd sind und hier der Kauf oft sinnvoller ist.

Akustikbilder kaufen – Einige Inspirationen

Auf der Suche nach dem perfekten Akustikbild? Die Auswahl ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack und Raum die passende Lösung. Werfen wir einen Blick auf die beliebtesten Kategorien und Inspirationsquellen.

Akustikbild Natur – Ruhe durch Landschaften

Landschaftsmotive gehören zu den stärksten Optionen für eine ruhige, angenehme Raumatmosphäre. Sie vermitteln Weite, Orientierung und ein Gefühl von Erdung – unabhängig davon, ob sie ein ruhiges Seeufer oder ein grünes Waldstück zeigen. Studien belegen, dass der Blick auf Naturbilder das Stresslevel senken und das Konzentrationsvermögen fördern kann. Negative Gefühle wie Ärger, Angst und Stress werden bereits beim Anblick reduziert.

Akustikbilder modern – Abstrakte Designs

Abstrakte Kunst schenkt Raum für Interpretation und Gefühl. Diese Akustikbilder ziehen auf magische Weise den Blick auf sich und regen die Fantasie an. Mit organischem Farbenspiel, Fluid Art oder geometrischen Formen schaffen sie starke Akzente in größeren, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Leichte, pastellfarbene Motive bringen hingegen Helligkeit in kleinere Räume.

Akustikbilder XXL – Für große Räume

Für beeindruckende Raumgestaltung eignen sich XXL-Akustikbilder, die bis zu 3 x 25 Meter groß sein können. Diese Großformate werden mit einem hochwertigen Rahmenprofil aus Aluminium gefertigt, wovon lediglich 1mm sichtbar bleibt. Besonders in Foyers oder großflächigen Bürolandschaften entfalten sie ihre volle Wirkung.

Individuelle Motive mit eigenem Foto

Persönliche Erinnerungen als Akustikbild? Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, eigene Fotos oder Designs auf hochwertigen Akustikbildern umsetzen zu lassen. Diese maßgeschneiderten Lösungen vereinen persönlichen Geschmack mit wirksamer Schallabsorption.

Fazit

Akustikbilder stellen zweifelsohne eine elegante Lösung für akustische Herausforderungen in diversen Räumlichkeiten dar. Diese funktionalen Designelemente absorbieren nachweislich bis zu 100% der Schallwellen und verbessern dadurch die Raumakustik erheblich. Besonders beeindruckend ist ihre Dualität – während sie als stilvolle Blickfänge dienen, arbeiten sie gleichzeitig daran, Nachhall zu reduzieren und die Sprachverständlichkeit zu optimieren.

Die gesundheitlichen Vorteile sollten allerdings nicht unterschätzt werden. Tatsächlich führt eine verbesserte Raumakustik zu weniger Stress, besserer Konzentration und einem gesteigerten Wohlbefinden. Ob im Büro, Wohnzimmer, in der Gastronomie oder im Podcast-Studio – überall dort, wo Menschen kommunizieren, bieten Akustikbilder spürbare Verbesserungen.

Die Auswahl des richtigen Akustikbildes hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dementsprechend sollten Raumgröße, gewünschte Wirkung und persönlicher Geschmack berücksichtigt werden. Hochwertige Materialien und eine ausreichende Tiefe gewährleisten dabei optimale Absorptionswerte.

Unabhängig davon, ob man sich für ein Naturbild, ein abstraktes Design oder ein personalisiertes Foto entscheidet – Akustikbilder verwandeln jeden Raum in eine akustisch optimierte Wohlfühloase. Zahlreiche Anbieter bieten mittlerweile vielfältige Designs in unterschiedlichen Preisklassen an.

Wer also nach einer Möglichkeit sucht, Räume sowohl optisch als auch akustisch aufzuwerten, findet in Akustikbildern die ideale Lösung.

Weiterführende Links

https://verbraucherschutz.tv/verbesserte-raumakustik-mit-schallschluckenden-akustikbildern/

https://www.erlerundpless.de/produktion/akustikbilder/akustiklexikon/sprachverstaendlichkeit.html

https://www.bldmatex.com/de/blog/top-10-benefits-of-installing-acoustic-panels-in-your-office-or-studio

https://www.schallsauger.de/akustikbilder-fuer-raumakustik-und-aesthetik-von-schallsauger.html

https://www.soniflex.com/raumakustik-verbessern