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Bei vielen Spielzeugen lauern Gefahren. Verschluckbare Kleinteile, giftige Schadstoffe oder scharfe Kanten gefährden das Wohl von Babys und kleinen Kindern. Eltern stehen in der Verantwortung und sollten bei der Auswahl von Spielwaren sehr genau hinschauen. Nur so lassen sich Verletzungen und Unfälle vermeiden und der Nachwuchs kann unbeschwert seinem Spieltrieb nachgehen. Wir erklären, welche Gefahrenquellen es gibt und worauf Eltern beim Online-Kauf von Spielzeug unbedingt achten sollten.


Häufige Gefahren für Babys und Kleinkinder

Gerade Babys erkunden Spielzeuge vor allem mit dem Mund. Es ist deshalb wichtig, dass die Produkte keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe enthalten, die über den Mund in den Körper gelangen können. In unabhängigen Tests werden allerdings immer wieder verbotene Substanzen in Kinderspielzeugen gefunden. Gerade billige Importe aus Asien halten bestimmte Grenzwerte häufig nicht ein. Zertifikate und Siegel sind deshalb besonders wichtig. Achten Sie beim Kauf auf ein vorhandenes Zertifikat und schauen Sie, was dieses aussagt.

Eine weitere Gefahrenquelle sind Kleinteile, an denen Kinder im schlimmsten Fall sogar ersticken können. Spielzeuge für Kleinkinder bis zum Alter von drei Jahren sollten grundsätzlich keine Kleinteile beinhalten. Das gilt sowohl für lose Teile als auch für Bestandteile, die sich vom Spielzeug lösen könnten. Es sollte zudem immer sorgfältig geprüft werden, wie gut potentiell ablösbare Teile befestigt sind. Auch Warnhinweise der Hersteller in Bezug auf Kleinteile sollten beachtet werden.

Kleinteile für Babys unbedingt vermeiden! Es droht Erstickungsgefahr

Scharfe Kanten und spitze Ecken können ebenfalls die Gesundheit von Kindern gefährden. Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass alle Ecken abgerundet und keine spitzen Teile vorhanden sind. Bei Holzspielzeug ist eine hochwertige Verarbeitung wichtig, damit sich keine Splitter ablösen können. Zerstörtes Plastikspielzeug mit scharfen Kanten sollte sofort entsorgt werden.

Babys stecken Spielzeug in den Mund
Sicherheit geht beim Spielen vor
Warnhinweise beachten

Weitere Gefahrenquellen bei Spielsachen

Zu lautes Kinderspielzeug kann empfindliche Ohren schädigen. Gerade elektronische Spielsachen sollten daher auf ihre Lautstärke überprüft werden. Dabei ist zu beachten, dass sich Kinder das Spielzeug häufig direkt ans Ohr halten, was den Lärm zusätzlich erhöht. Um Unfälle mit elektronischen Geräten zu vermeiden, sollten nur Spielsachen mit niedriger Spannung genutzt und die Funktionsfähigkeit regelmäßig überprüft werden. Alte Batterien, die möglicherweise auslaufen könnten, sind aus dem Kinderzimmer zu entfernen.

Nach europäischer DIN-Norm muss Spielzeug aller Art immer schwer entflammbar sein. Das gilt auch für Stofftiere und ähnliche Gefahrenquellen. Da sich die Einhaltung allerdings nur schwer überprüfen lässt, sollten Streichhölzer und Feuerzeuge generell nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Offene Kerzen sollten nur unter Aufsicht eines Erwachsenen brennen. So wird einem Brand effektiv vorgebeugt.

Auch von der Verpackung kann eine Gefahr für das Kind ausgehen. Besonders gefährlich sind Plastikverpackungen, die sich Kinder über den Kopf ziehen könnten. Hersteller sind zwar angewiesen, ihre Verpackungen kinderfreundlich zu gestalten, aber zur Sicherheit sollten die Originalverpackungen nach dem Auspacken direkt entsorgt werden. Das Spielzeug kann dann in großen Kartons oder anderen Behältern aufbewahrt werden.

Hilfreiche Tipps für den Spielzeugkauf

Abschließend noch einige wichtige Tipps für die Auswahl von sicherem Spielzeug:

Gefahrenquellen ausschließen:

Vor jedem Kauf sollte geprüft werden, ob Sicherheitsrisiken bestehen. Dazu können die genannten Gefahrenquellen durchgegangen und systematisch ausgeschlossen werden. Zudem sollte Spielzeug auch nach dem Kauf regelmäßig auf auftretende Mängel überprüft werden. Defekte Produkte gehören nicht in Kinderhände.

Markenprodukte bevorzugen:

Spielwaren für den Nachwuchs sollten nur bei vertrauenswürdigen Quellen gekauft werden (Schauen Sie dazu unsere Empfehlungen). Markenhersteller prüfen die Produkte umfangreich, bevor sie in den Handel kommen. Bei günstigen Importen aus dem Ausland ist das nicht immer gegeben. Hier lauern insbesondere Gefahren durch gesundheitsgefährdende Schadstoffe.

Prüfsiegel beachten:

Die Produkte sollten mit unabhängigen Prüfsiegeln versehen sein. Besonders wichtig sind dabei das GS-Symbol, TÜV-Prüfzeichen und LGA-Qualitätszertifikat. Auch das „spiel gut“ Siegel ist ein klarer Indikator für sicheres Spielzeug. Die Altersangabe auf der Packung ist ebenfalls zu beachten.

Gesunden Menschenverstand einsetzen:

Bei stationären Geschäften kann das Spielzeug noch vor dem Kauf begutachtet werden. So können Eltern schnell erkennen, ob wesentliche Qualitätskriterien eingehalten werden. Bei starkem Geruch oder scharfen Kanten sollte von einem Kauf abgesehen werden. Bei Käufen im Internet kann die Ware aufgrund mangelnder Qualität zurückgeschickt werden.

Letztlich sind Eltern dafür verantwortlich, mit welchen Produkten ihre Kinder spielen. Alle Spielzeuge sollten deshalb sorgfältig auf mögliche Gefahrenquellen geprüft werden. Anschließend kann der sichere Spielspaß beginnen.

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